Donnerstag, 31. Juli 2014

China macht Kernkraft

Bis 2020 will Peking die Zahl der Kraftwerke dort von derzeit 15 auf 71 erhöhen. Die Menge des Stroms soll von derzeit 13 Gigawatt bis zum Jahr 2040 auf 160 Gigawatt steigen. 

Zum Vergleich: Die USA gewinnt derzeit rund 101 Gigawatt aus der Kernenergie. Damit würde China binnen einer Generation zur größten Kernenergie-Nation der Welt aufsteigen. 

Siemens und andere deutsche Zulieferer sind dagegen aus dem Rennen, weil auch sie sich dem deutschen "Atomausstieg" fügen müssen. Dabei galten die Reaktoren der deutschen Ingenieure stets als die sichersten Welt. 

Quelle: http://www.dw.de/einsames-vorbild/a-17822305

Mittwoch, 30. Juli 2014

Leserbrief zu: "Stadtwerk​e mit Plus", EN vom 24.07.

"Desinformation durch weglassen" könnte die Überschrift des Artikels auch lauten.
Im Geschäftsjahr 2013 mussten die Erlanger Stadtwerke wieder Verluste im sechstelligen Bereich durch ihr Windkraftinvestment hinnehmen. Alle Windkraftanlagen gingen in Verlust. Allein der ehemalige "Goldesel"
Würgau verlor 233.000 €, die beiden anderen Anlagen zusammen knapp 900.000 €. Ich prophezeie bereits jetzt für 2014 wieder eine Millionen € - Bauchlandung.

Erinnert sei an den Erlanger Klima-Sparkassenbrief, mit dem der Windpark Rannungen finanziert wurde: Sagenhafte 3,5% Zinsen wurden damals versprochen!  Das macht unglaubliche 231.000 € pro Jahr.
Den Millionenverlust trägt die Bürgerschaft, damit sich ein paar Erlanger Investoren eine goldene Nase verdienen. Hier werden Gewinne privatisiert und Verluste der Gemeinschaft aufgebürdet. Leider werden
die Eigner nicht offengelegt, sonst könnte man wahrscheinlich die personelle Deckungsgleichheit mit der Erlanger Ökolobby belegen.

Mit freundlichem Gruß,
Frank Heinze

Freitag, 25. Juli 2014

#Pronuclear


"Eintausen​d mal JA! zu Kernenergi​etarif bei den Erlanger Stadtwerke​n"

"Eintausen​d mal JA! zu Kernenergi​etarif bei den Erlanger Stadtwerke​n"

»Sauber, sicher, preiswert und umweltfreundlich! – 100 Prozent Kernenergie aus Erlangen« 

Das fordert eine Petition an den Erlanger Oberbürgermeister, nämlich die Einführung eines hundertprozentigen Kernenergietarifs durch die Erlanger Stadtwerke. Nach nur einem Monat erreichte die Petition die angestrebten eintausend Unterschriften, darunter allein 92 aus Erlangen.

Initiator Frank Heinze vom Verein Nuklearia e.V : »Es  wäre ein Durchbruch für den Klimaschutz und ein Zeichen gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen. Erlangen könnte damit Vorreiter in Deutschland werden, getreu seinem Stadtmotto: Erlangen ist offen aus Tradition. Gerade
einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger könnten endlich wieder von
sinkenden Strompreisen profitieren.«

Gelänge dieses Vorhaben, wäre es wohl der erste Kernenergietarif in Deutschland.

Rainer Klute, Vorsitzender des Nuklearia e.V.: »Wer wirklich etwas für die Umwelt tun will, setzt auf Kernenergie. Denn anders als Wind- und Solaranlagen benötigt Kernenergie keine großen Landflächen und greift kaum in die Umwelt ein. Die Abfallmengen sind sehr gering, werden nicht in die Luft geblasen, sondern abgeschlossen aufbewahrt. Moderne Reaktoren können ihn sogar als Brennstoff nutzen.«

Frank Heinze abschließend: "Wenn gänzlich ohne bezahlte PR oder Werbung allein durch diese Aktion in den sozialen Netzwerken eintausend Verträge zustandekämen, wären das bei einem angenommenen Monatspreis von 50€ also 600.000€ pro Jahr für die EStW. Man bedenke die Chancen, wenn dieser Kernenergietarif professionell beworben würde! Ich bin sicher, es gibt diesen Markt. Die Stadtwerke könnten damit sogar die Verluste der Windkraftanlagen teilweise kompensieren."