Sonntag, 28. September 2014

Heute ist Tag des Kernkraftarbeiters


Guten Morgen! Heute ist Tag des Kernkraftarbeiters. 

Allen Kernenergierzeugern in Erlangen (AREVA) herzlichen Dank und weiterhin gesundheitliches Wohlergehen!
Ihr habt super Arbeit geleistet. Die Flamme des Lichtes und des Fortschritts wird weitergetragen.






Дорогие друзья, коллеги! Поздравляем вас с Днём работника атомной промышленности!


Allen ex-KWU und Siemens Nukleariern weiter viel Erfolg. 
Kernenergie ist das Feuer des 20. und 21. Jahrhunderts. Es ist jenes Feuer, welches unsere Vorfahren vor 20.000 Jahren nutzten und welches ihnen erlaubte Philosophie, technische Wissenschaften, Kultur und Landwirtschaft zu betreiben.

Montag, 15. September 2014

Diskriminierung bei der Volkshochschule Erlangen ? Verein Nuklearia e.V. darf keine Vorträge halten.

"Diskriminierung bei der Volkshochschule Erlangen ? Verein Nuklearia e.V. darf keine Vorträge halten."


Die vhs Erlangen veranstaltet eine Vortragsreihe mit der "Initiative Energiewende ER(H)langen".  Vorgestellt werden verschiedene Aspekte der Energiewende.
Auch der gemeinnützige Verein Nuklearia e.V. ist seit neuestem auf diesem Gebiet tätig. Frank Heinze von der Erlanger Regionalgruppe bat die VHS Erlangen,einen Saal für eine Filmvorführung zu überlassen und  für das nächste Programm (Frühling/Sommer 2015) eine ebensolche Vortragsreihe mit der Nuklearia zu organisieren. Dazu würden öffentliche Podiumsdiskussionen um die Themen Kernkraft, Atommüll und Klimawandel stattfinden. Die Nuklearia e.V. stellt als Referenten hochqualifizierte Wissenschaftler und Ingenieure, die seit Jahrzehnten Fachleute ihres Gebietes sind.

Die Leiterin der VHS, Frau Flemming, lehnte beides ab mit der Begründung: "Eine erneute Diskussion über einen potenziellen Ausstieg aus dem Ausstieg der Nutzung der Kernkraft ist daher kontraproduktiv und nicht im Sinne einer breiten Mehrheit der Bevölkerung, für die ja die Volkshochschule ihr Programm ausrichtet."

Frank Heinze: " Ich war schockiert von der Ablehnung. Politische Zensur zu einem Infrastrukturthema an einer öffentlichen Bildungseinrichtung? In einem demokratischen Land? Das kann doch nicht wahr sein."

Ausschließlich bestimmend für die Arbeit der VHS Erlangen sei nicht die Tagespolitik, sondern die Satzung. Diese besage, die Volkshochschule solle Bildungsaufgaben im persönlichen, gesellschaftlichen, politischen und beruflichen Bereich wahrnehmen, die Entfaltung schöpferischer Fähigkeiten fördern sowie der Erziehung zu verantwortungsbewussten Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern dienen.

Heinze weiter: "Zweifellos sind Vorträge und Diskussionen zu verschiedenen Formen der Energieerzeugung das, was unter diese Aufgabe verstanden wird. Aus diesem Grund kooperiert die VHS mit der "Initiative Energiewende ER(H)langen", die bekanntlich nicht einmal einmal ein Verein ist. Und genau deswegen wollen auch wir, unser gemeinnütziger Verein, entsprechende Vorträge unabhängig von der jeweiligen politischen Beschlusslage anbieten. Insbesondere der Vortrag "Wohin mit dem Atommüll?" ist hochaktuell und ganz sicher interessant für weite Teile der Bevölkerung."

Der Vorsitzende der Nuklearia, Rainer Klute meint dazu:
»Wer das Wort »Hochschule« im Namen führt, von dem kann man wissenschaftlich Vorgehen erwarten. Ein Thema beleuchtet man von allen Seiten und läßt keine Fakten unter den Tisch fallen, die einem nicht behagen oder die nicht ins gerade angesagte gesellschaftspolitische Kalkül passen. Wer gute Argumente für seine Sache hat, braucht die intellektuelle Auseinandersetzung nicht zu fürchten. Wer hingegen den Disput scheut, hat zweifellos Gründe dazu; die besseren Argumente hat er nicht.«

Eine Beschwerde an den Oberbürgermeister Dr. Janik soll nun im Sinne einer diskriminierungsfreien und politisch neutralen Bildungseinrichtung für Abhilfe sorgen.

Freitag, 12. September 2014

Bürgerfragestunde Kernenergietarif bei den Erlanger Stadtwerken

Sehr geehrter Herr Dr. Janik, 
sehr geehrte Damen und Herren, 

hiermit beantrage ich für die Stadtratssitzung am 23. Oktober zwischen 2014 17 und 18 Uhr eine Bürgerfragestunde nach § 37 der Geschäftsordnung. 

Zu verlesender Text: 

Weit über 1.000 Menschen, darunter über 100 Erlangerinnen und Erlanger haben sich auf einer Petition für die Einführung eines Kernenergietarifes von den Erlanger Stadtwerken ausgesprochen. Es wäre ein Durchbruch für den Klimaschutz, ein Zeichen gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen sowie gegen die stetig steigenden Strompreise. 

Als vor vielen Jahren der Wunsch nach Tarifen für Erneuerbare Energien aufkam, wurden diese auch eingeführt, ohne ausreichend Energie aus Wasserkraft, Solar oder Windkraft zur Verfügung zu haben. Es waren symbolische Tarife. Der aktuelle Energiewende-Index zeigt auch, das bislang nicht nur die Umwelt- und klimapolitischen Ziele verfehlt werden, sondern auch die Kosten der Energiewende weitgehend aus dem Ruder gelaufen seien. 
Mit der Kernenergie wurde die größte CO2-freie Stromquelle des Landes ausgeschaltet, der Wegfall von circa 100 Terawattstunden CO2-freien Stroms aus Kernkraftwerken wurde zwangsläufig durch den extrem schwankenden Strom von Wind und Sonne mit fossilen Energieträgern kompensiert. 

Selbst wenn man Kernenergie noch nicht direkt kaufen kann, wäre ein solcher Tarif ein deutliches Zeichen für den Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger, wie unsere Nachbarn Wahlfreiheit bei der Energieart zu haben. Viele Interessent/innen wären sogar temporär bereit, einen symbolischen Cent mehr als den Ökostromtarif "NaturWatt" zu zahlen. Wenn alle deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet werden sollten, müssen wir ohnehin sichere und billige Kernenergie aus Frankreich oder Tschechien importieren, um einen Energie-Blackout zu verhindern. 

1) Wann könnte ein solcher Tarif angeboten werden? 
2) Wie erfolgt die Preisfindung? 
3) Wird die Preisfindung offengelegt? Wenn nein, warum nicht? 
4) Wann und wie kann der Tarif auch über die jetzigen Grenzen der EStW in der Metropolregion, also bundesweit, angeboten werden? 
5) Wird der Kernenergietarif mit den anderen EStW-Tarifen gleichbehandelt? 

Zur Petition hier: https://www.openpetition.de/petition/online/sauber-sicher-preiswert-kernenergie-aus-erlangen 

Die Unterschriften werden ebenfalls dann übergeben. 

Dienstag, 2. September 2014

"Energiewende ins nichts - Bundesregierung scheitert am Klimaschutz"

Die Bundesregierung kann ihr hoch gestecktes Klimaschutzziel bis 2020 nicht mehr erreichen. Deutschland wird sein eigenes CO2 Minderungsziel von minus 40 Prozent bis zum Jahr 2020 deutlich verfehlen. Das belegt der neue "Energiewende-Index" der Unternehmensberatung McKinsey. Der "Energiewende-Index" zeigt das klimapolitische Scheitern der Bundesregierung in nüchternen Daten.
Mit der Kernenergie wurde die größte CO2-freie Stromquelle des Landes ausgeschaltet, der Wegfall von circa 100 Terawattstunden CO2-freien Stroms aus Kernkraftwerken wurde zwangsläufig durch den extrem schwankenden Strom von Wind und Sonne mit fossilen Energieträgern kompensiert.
Rainer Klute, Vorsitzender des Nuklearia e.V.: »Wem es wirklich um das Klima geht und nicht um Antiatom-Ideologie, der kommt um Kernenergie nicht herum. Kernkraftwerke liefern große Menge Strom und setzen kein CO2 frei.«
Der aktuelle Energiewende-Index zeigt auch, das bislang nicht nur die
Umwelt- und klimapolitischen Ziele verfehlt werden, sondern auch die
Kosten der Energiewende weitgehend aus dem Ruder gelaufen seien. 
»Sauber, sicher, preiswert und umweltfreundlich! – 100 Prozent
Kernenergie aus Erlangen« 
Zeit zur Besinnung und Umkehr, meint Frank Heinze aus Erlangen vom
Verein Nuklearia e.V. Das fordert eine von ihm initiierte Petition an den Erlanger Oberbürgermeister, nämlich die Einführung eines hundertprozentigen Kernenergietarifs durch die Erlanger Stadtwerke. Nach nur einem Monat erreichte die Petition die angestrebten eintausend Unterschriften. Frank Heinze: »Es  wäre ein Durchbruch für den Klimaschutz und ein Zeichen gegen die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen. Erlangen könnte damit Vorreiter in Deutschland werden, getreu seinem Stadtmotto: Erlangen ist offen aus Tradition. Gerade einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger könnten endlich wieder von sinkenden Strompreisen profitieren.« Gelänge dieses Vorhaben, wäre es wohl der erste Kernenergietarif in Deutschland. 

Rainer Klute, Vorsitzender des Nuklearia e.V.: »Wer wirklich etwas für die Umwelt tun will, setzt auf Kernenergie. Denn anders als Wind- und Solaranlagen benötigt Kernenergie keine großen Landflächen und greift kaum in die Umwelt ein. Die Abfallmengen sind sehr gering, werden nicht in die Luft geblasen, sondern abgeschlossen aufbewahrt. Moderne Reaktoren können sogar fast alles davon als Brennstoff nutzen.«
Zur Petition hier: